Unsere Wurzeln wiederfinden

Wir modernen Menschen sind irgendwie inmitten unseres Wohlfühl-und-Komfort-Lebens arm geworden. Wir sind spirituell verarmt.
Diese Verbundenheit, dieses Eins-Sein mit Mutter Natur und der Schöpfung.

Dieses Leben mit den Elementen, mit den Rhythmen des Lebens, mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Mit dem fortziehendem und dem wiederkehrenden Licht.

Mit Jahresmarken – 8 Stück, natürlich, zu Festen verwandelt, rissen sie jeden mit – mit einer archaischen Urenergie, die ihnen eigen ist.

Das alles fehlt uns.

Mittsommer – es ist das höchste Fest im Jahreskreis. Wenn Du also wissen willst, wie sehr ein Volk mit seinen wilden Wurzeln noch verbunden ist – schau, wie sie Mittsommer feiern.
Nun ja. Damit ist hier nicht viel los und vielleicht ist das ein Grund, weshalb es mich in den Norden zieht. 😉
Wir haben die Aufgabe, kollektiv ganz dringend, unsere Wurzeln wieder zu finden, unsere seelische Heimat, unseren spirituellen Sinn.

Und „kollektiv“ das bedeutet – jeder für sich selbst. Nur jeder für sich selbst kann den Kontakt zu seiner Herzmitte wiederfinden – schlussendlich. Dennoch können wir uns natürlich gegenseitig Hilfe, Beistand und Inspiration geben.
Wir Menschen sind kollektive Wesen; wir brauchen einander, stehen im ständigen Austausch miteinander. Und mit der Natur: Sie ist unsere Heimat, sie will mit uns in Kontakt treten, ist mit uns verbunden, tief in unserer Seele drin haben wir die gleichen Wurzeln. Wir alle streben nach Harmonie, Verbundenheit und Liebe – wieso stehen wir uns dann so oft im Weg?

Weil wir fehlgeleitet sind, von Programmierungen, gesellschaftlichen Zwängen; wir denken irgendwie immer und ständig in Kanälen, in Tunneln, wie unzählige andere Menschen auch. Verbindendes, freies Denken, Wildheit, Natürlichkeit, Rauheit – all das ist uns irgendwie abhanden gekommen, ist auf der Strecke geblieben, beim Wettlauf um „höher, besser, weiter“, den wir seit unserer Kindheit mitgemacht haben. Anstatt unsere Individualität anzuerkennen, wurden wir ständig verglichen, anstatt kreativ sein zu dürfen, mussten wir Wissen reproduzieren.

Es war anstrengend und nicht immer leicht, doch wir haben es geschafft: Wir sind erwachsen geworden – um nun in den gleichen engen Gängen und Gassen weiter zu denken, die man uns als Kinder eingetrichtert hatte.
Freiheit, Liebe, Respekt und Demut – das ist, was ich mir wünsche, an Herzens-Werten für unser Miteinander, für unsere Erde, für „die neue Zeit“. Denn es ändert sich vieles und vieles kehrt zum Alten, zum Archaischen, Ursprünglichen zurück…

Wir sehen uns auf www.gesundbewusstleben.de – so Du magst…

Lavylites oder: Life is going on

Mir ist dieses Jahr etwas Wunderbares passiert. Eigentlich uns allen. Klar, bestimmt auch Dir.

Irgendetwas war sicher auch in diesem C-Jahr wunderbar. Kinder wurden geboren, Liebende haben sich gefunden, neues Leben ist entstanden und das ganz normale Dasein in unserer eigenen kleinen Welt hatte sicher so manche Überraschung zu bieten.

Mein Leben hat gleich mehrere tolle Sachen für mich bereit gehalten (kein Scherz!) und ich freue mich, dass ich zwei davon mit euch allen teilen kann…

Es wird daher in den nächsten Wochen zwei neue Homepages geben:

https://lebensglueck.online

Hier spreche, pardon schreibe ich über spirituelle Themen und individuelle Wege, sein eigenes Lebensglück zu finden. Denn ich bin wahrhaft überzeugt: Das Glück ist schon da, wir dürfen es nur wieder erkennen!!

Einen wichtigen Teil dieser Homepage wird eine feinstoffliche Essenz aus Ungarn einnehmen; eine meiner Neuentdeckungen in diesem Jahr und einfach unschlagbar, wenn es um Bewusstseinserweiterung, Herzmitte finden und leben usw. geht.

Soweit so gut. Und die zweite Sache:

https://gesundbewusstleben.de

Hier blogge ich über die effektivsten Möglichkeiten, seine körperliche Gesundheit zu unterstützen – die natürlich mit Seele und Geist in Beziehung steht, ist schon klar. Denn wir leben hier auf Mutter Erde als Menschen und sollten nicht NUR irgendwie dahin schweben, sondern tatsächlich auch mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und das Leben in der Verkörperung genießen, wenn ihr mich fragt…

Dort geht meine zweite Neuentdeckung drin auf, über die ich hier erstmal noch nichts verraten möchte.

Nun gut. Wie wäre es mit dem Tipp …

… dass dieses Unternehmen vielen aufgrund seiner Frischekosmetik bekannt ist – die ich nebenbei gesagt für wahnsinnig innovativ halte,

… dass allerdings kaum jemand die Nahrungsergänzungen aus der Steiermark kennt, die nach nunmehr 24 (!) Jahren Forschung auf höchstem Niveau weltweit ihresgleichen suchen …

… und dass Mutter Erde extrem geholfen wäre, wenn wir bei dem ein oder anderen Alltagsthema einfach mal umdenken.

Neugierig geworden?

Spiritualität und Erdverbundenheit – das gehört für mich ganz unbedingt zusammen.

Ganz bewusst habe ich aber den Weg mit beiden Blogs gewählt, um mich jeweils einem so wichtigen Thema in zahlreichen Facetten widmen zu können.

Seid gespannt – ich bin es auch 😉

Eure Lia 🍀

Aktualisierung

Beide Blogs sind inzwischen Online und ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Stöbern!

Bleib bei Dir

Einen wunderschönen guten Abend! Es ist spät, unsere Kinder schlafen tief und fest. Alles schläft. Nur das Feuer knistert noch im Kamin und erinnert mich daran, wie wichtig es ist, bei sich zu bleiben und zur Ruhe kommen zu können.

Das Kaminfeuer. Es hat so etwas wunderbar warmes, heimeliges, gemütliches. Seit Urzeiten schauten die Menschen in den langen und dunklen Winterabenden einfach ins Feuer.

Bei uns gibt es schon seit Jahren – es müssten jetzt so ungefähr fünf sein – keinen Fernseher mehr. Unser alter ging damals kaputt. Und einen Neuen wollten wir nicht. Stattdessen lieber – gar keinen mehr.

Natürlich haben wir einen Laptop, schauen auch von Zeit zu Zeit einen Film darauf an, mal mit den Kindern und mal ohne.

Aktuell ist das Kleinkind ganz versessen auf „Pippi Langstrumpf“.

Nun ja. Und dann sind da noch die Arbeitsstunden am Laptop…

Aber wir haben eben keine „schwarze Mattscheibe“ mit Blickrichtung Sofa im Zimmer hängen.

Stattdessen steht bei uns gegenüber dem Sofa ein großer Kamin, der im Winter tagtäglich angeheizt wird. Sonst bekommen wir unser altes Haus nicht warm, hier draußen im Erzgebirgswald. Und direkt neben dem Kamin steht – das Klavier meines Mannes und bringt so manch zauberhafte Stunde in dunkler Winterzeit…

Ins Feuer schauen – das hat etwas archaisches, uriges. Und es macht etwas mit einem, wenn man (je)den Tag so ausklingen lässt. Es beruhigt. Lässt alles im rechten Licht erscheinen. „Was auch geschieht – das Feuer flackert und nimmt Dich mit, zieht Dich in seinen Bann, wärmt Deinen Körper und tröstet Dein Herz.“ So könnte man es sagen…

Für mich ist es ein Stück Freiheit, was da mit mir geschieht, sich manifestiert und seinen Platz einnimmt, während ich ins Feuer schaue. Freiheit für die Seele. Sie bekommt Flügel und schwebt davon.

Wir alle kennen das vom Lagerfeuer unterm Sternenhimmel, wo eine ganz eigene, heimelige Atmosphäre entsteht. Mit ganz eigenen, irgendwie kreativen und freien Gedanken. Und mit Ruhe.

Frieden – das ist, was bleibt, wenn die Seele frei ist. Eine sagenhafte, tiefgehende, innere Ruhe, die nach außen strahlt und die ganze Welt umarmen könnte. „Eine Ruhe, die von Herzen kommt“, so würde ich den Frieden beschreiben. Und er beginnt in jedem von uns. In jedem Moment. An jedem Tag. Wo auch immer Du gerade bist.

Wenn wir bei uns bleiben, statt uns mitreißen zu lassen.

Wenn wir Emotionen fühlen, statt sie zu unterdrücken.

Wenn wir unseren, wenn Du Deinen Weg gehst – kampflos, gewaltlos, ohne Stress und nicht „am Rande der Belastbarkeit“, aber doch geradlinig und unbeugsam, Dir selbst treu, Deinen eigenen Lebensweg gehst; wenn Du auf Deine Art und Weise über die Erde wandelst, so könnte man sagen.

Bleib Dir selbst treu – „bleib bei Dir“, so heißt dieser Artikel.

Ich wünsche mir sehr, dass wir es schaffen, bei uns SELBST, bei unserer Seele, bei unseren Herzen zu bleiben in diesen aufwühlenden Zeiten, anstatt uns in der Angst, im Zorn, im Mitgefühl, in der Barmherzigkeit oder wo auch immer zu verlieren.

Das sind alles Emotionen, es sind Gefühle und sie dürfen bitte gefühlt werden. Punkt. Wenn Du sie wegschiebst, werden sie nur immer größer, brechen schließlich über Dich herein wie ein riesiger Ozean – bis Du endlich den Mut hast, zu fühlen.

Und wenn Du fertig bist mit fühlen? Wenn Du genug gefühlt hast, kann das Gefühl, kann die Emotion gehen.

Und zurück bleibt – Ruhe. Stille. Frieden. Deine Essenz. Deine innere Mitte, in all ihrer Weisheit, Schönheit und Klarheit, in ihrer ganzen Kraft.

Zurück bleibst DU.

Und eine kleine Abkürzung dahin – ist es, ins Feuer zu schauen. Loszulassen. Seinzulassen. Frieden zu finden und Ruhe. Stille.

Und in der Stille – da bist Du. Wenn Deine Seele nicht schon fortgeflogen ist und ihre Freunde hinter den Sternen besucht…

Schlaf gut!

Mein Herz schlägt für…

Die Menschen, besser gesagt die Wesen um mich herum. Ich möchte helfen und dennoch auch Zeit finden, mein Leben mit meiner kleinen Familie zu genießen. Das Schreit nach einer gesunden Work-Life-Balance, sozusagen.

Eben deshalb habe ich kürzlich mein teures Diagnosegerät, das Metvital Human, verkauft. An eine liebe Freundin und Kollegin in Hannover.

Nun bin ich also – ja was eigentlich?

Irgendwie freier, mit weniger Verpflichtungen. Mit mehr Möglichkeiten und jeder Menge Ideen. Ihr dürft gespannt sein ☀️

Bis bald,

Eure Lia

Warum es sich noch nicht herumgesprochen hat…

Ich habe schon erwähnt, dass ich eine besondere Leidenschaft für Physik besitze. Ehrlich gesagt bin ich sogar der Meinung, dass uns die Physik (genauso wie die Mathematik) in der Schule madig gemacht und ausgetrieben werden soll, DENN HIER LIEGEN GROßE WAHRHEITEN VERBORGEN. (Das ist keine Kritik an Physiklehrern, von denen ich selbst zwei wunderbare in meiner Schulzeit hatte, sondern der Darstellung des Faches an sich und dem, was Inhalt im Lehrplan ist oder eben auch nicht ist…)

Also bei mir hat das mit dem austreiben jedenfalls nicht geklappt. Ich habe schon als 12-Jährige „Stephen Hawking: Die kürzeste Geschichte der Zeit“ gelesen und bin heute noch Feuer und Flamme für diese Themen.

Meiner Meinung nach liegt hier DER (oder zumindest EIN) Schlüssel verborgen, um die Wahrheiten des Universums zu verstehen. Und das ist gar nicht so schwer, man muss nur jemanden kennen, der es gut erklären kann 😉

Also ich versuche es mal…

Nach dieser zugegebener Maßen etwas ausgearteten Einführung (Ich musste mir das wirklich mal von der Seele schreiben!), lasse ich nun einen grandiosen Physiker zu Wort kommen, und zwar den Nobelpreis-Träger Max Planck:

„Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt—es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden—so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.

(Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/1952278-max-planck-als-physiker-der-sein-ganzes-leben-der-nuchternen/)

Max Planck erklärt hier, was in der Physik wirklich schon Schnee von vorgestern ist:

Aller Materie, also der gesamten grobstofflichen Welt, die uns umgibt, liegen feinstoffliche (energetische) „Welten“ zugrunde. Wir sehen, riechen, schmecken, hören, be-greifen also das ERGEBNIS einer darunter liegenden Ursache: das, was wir anfassen können, ist nicht die wirkliche Welt. Die wirkliche, ursächliche Welt, dort, wo alles entstanden ist und herkommt – diese Welt liegt hinter der Realität, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

Mir kommt gerade ein ganz junges Kind in den Sinn, was sich noch nicht im Spiegel erkennen kann. Stattdessen wird es wahrscheinlich versuchen, hinter den Spiegel zu schauen und so auf einfachste Weise das Mysterium des Spiegels zu ergründen.

Das ist nichts anderes, als was Max Planck beschreibt: Die wahre Ursache, die Quelle der Schöpfung liegt HINTER den Dingen. Er geht sogar soweit, diese Ursache aller Dinge als einen „bewussten Geist“ zu bezeichnen. Als Gott mit anderen Worten. Aber über die Bezeichnung wollen wir nicht streiten, das hat die Menschheit schon 1000ende Jahre getan…

Mir geht es darum, noch eins zu unterstreichen: Die Physik bildet (zusammen mit der Mathematik, die der Physik zu Grunde liegt und für die ich auch ein Faible habe) die Brücke zwischen unserer Alltagswelt und der Spiritualität!!!

Die Erklärungen sind alle schon da. DAS ist fantastisch und sollte in der Schule gelehrt werden…

Wir können die Physik also nutzen, um die Spiritualität zu erklären, zu begründen und auf ein Fundament zu stellen. Wer an dieser Stelle tiefer gehen möchte, dem empfehle ich den Blog und die Bücher des begnadeten Physikers und spirituellen Lehrers Dieter Broers (www.dieter-broers.de).

„Alles ist Energie“ sagen viele. „Alles entspringt einer Energie“, wäre genauso in Max Plancks Sinne gewesen und ein gutes Schlusswort für diesen Beitrag, der gewissener Maßen Teil zwei ist zu meinem älteren Text „Dass die energetische Welt existiert, ist sicher“.

Heute müsste es heißen: „Dass die energetische Welt existiert, ist schon längst bewiesen“. Die großen Physiker des 20. Jahrhunderts – Max Planck, Marie Curie, Erwin Schrödinger, Nicola Tesla und viele, viele weitere – haben diesen Beweis schon längst doppelt und dreifach, also eigentlich weit mehr als 10fach erbracht.

Warum es sich noch nicht herum gesprochen hat?

Mit Max Planck habe ich heute begonnen, und nun lasse ich ihn zum Abschluss auch hierzu zu Wort kommen:

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“

(Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/124248-max-planck-eine-neue-wissenschaftliche-wahrheit-pflegt-sich-n/)

Max Planck verstarb 1947.

Wir warten also noch ein bisschen auf die Ausbreitung der „neuen Wahrheit“…

Danke fürs Lesen.

Dass die energetische Welt existiert, ist sicher

Einen schönen guten Abend mal wieder. Heute brennt es mir unter den Nägeln und ich möchte dringend etwas schreiben.

Ich habe neulich ein spannendes Gespräch geführt. Es ging um das Thema, ob es mehr gibt als diese materielle Welt, mehr, als wir sehen, hören, riechen, anfassen und schmecken können.

Was meinst du dazu?

Gibt es „mehr“, gibt es etwas, dass sich unseren fünf Sinnen entzieht? Etwas, dass wir nicht spüren, nicht wahrnehmen können, aber das trotzdem da ist, hier auf dieser Erde?

Nun, du liest hier einen spirituellen Block. Also ich denke, dass es das gibt.

Das ist jetzt nichts Neues (für mich) und nein, das brennt mir auch nicht unter den Nägeln.

Aber heute geht es um knallharte, naturwissenschaftlich fundierte BEWEISE für dieses „Mehr“, was jenseits der Wahrnehmung durch unsere fünf Sinne hier auf der Erde existiert. DAS brennt mir unter den Nägeln.

Es ist wirklich so. Jeder kennt diese Worte, die ich jetzt benutze.

EKG und EEG.

Schon mal gehört?

Richtig. Das hat was „mit Herz und Hirn“ zu tun. Genau genommen werden elektrische (!) Ströme gemessen, einmal am Herzen (EKG, Elektrokardiogramm) und zum anderen am Gehirn (EEG, Elektroenzephalogramm).

Und wieso bedeutet das, dass mehr existiert, als unsere fünf Sinne erfassen können?

Dafür kann ich auf etwas Physik nicht verzichten:

IMMER, wenn ein elektrischer Strom fließt, entsteht gleichzeitig ein elektrisches und ein magnetisches Feld. Ein elektromagnetisches Feld also.

Das ist bekannt. Folglich entstehen diese Felder auch im Körper. Zum Beispiel von Herz und Gehirn ausgehend. Und wir messen sie. Zeichnen sie auf als EEG und EKG. Und verstehen… meist wenig, sagen wir es so.

Denn das spannende kommt noch, ich wollte ja BEWEISEN, dass die spirituelle Welt existiert. Also aufgepasst:

Diese elektromagnetischen Felder, die von UNSEREM Herzen und UNSEREM Gehirn ausgehen, breiten sich aus im Raum und wechselwirken mit anderen elektromagnetischen Feldern. Denn das tun solche Felder nunmal. Sie sind wie ein bunt schillernder Schatten. Und wenn sie auf einen anderen Schatten in annähernd der gleichen Farbe treffen (ähnliches Spektrum), dann tauschen Sie Informationen aus.

Somit wechselwirken wir alle ständig mit den Menschen um uns herum.

Und es sollte uns nicht wundern, wenn wir „spüren“, wie es dem anderen geht. Denn eigentlich wechselwirken nur unsere elektromagnetischen Felder von Herz und Gehirn miteinander. Treten miteinander in Kontakt. Sprechen sich ab. Tauschen Informationen aus.

Das ist eigentlich physikalisch nicht ganz korrekt. Im Grunde kommt es zur Interferenz, der Überlagerung von Wellen, zu Auslöschung und Verstärkung, im Resonanzfall zu einer gemeinsamen Welle, die entsteht. Aber damit will ich dich nicht zutexten. Nur, falls es einer wissen will: Ja, ich verstehe die Physik dahinter. Wirklich. Auch wenn ich blond bin und weiblich und damals als Studentin der Werkstoffwissenschaft (Metallkunde, enthält echt viel Physik) durch jedes Raster gefallen bin. Dafür habe ich nach dem 7. Semester aufgehört. Als Jahrgangsbeste versteht sich. Weil ich besseres zu tun hatte: meine große (damals kleine 😊) Tochter beim Großwerden zu begleiten. Doch das nur am Rande.

Denn eigentlich geht es gerade um etwas ganz anderes:

Wir kommunizieren alle ständig unbewusst mit den Menschen um uns herum. Immer und überall und ohne, dass unsere Sinne etwas davon mitbekommen. Dazu ist kein Augenkontakt nötig und kein Wort muss fallen. Schon vor dem ersten Händeschütteln haben sich unsere Energiesysteme ausgetauscht, einfach so, ohne dass wir es bemerkt haben.

Es gab und gibt jedoch schon immer sensible Menschen, deren Wahrnehmung über die normalen Sinne hinaus geht.

Musiker, Künstler, Physiker, Ärzte, Schamanen…

Ganz normale Menschen, die einfach etwas mehr „spüren“ als andere. Die etwas von diesem Austausch der Energiefelder mitbekommen. Deren Herz so sensibel ist, dass es merkt, was da für Informationen von dem anderen Herz in der Nähe in sein Energiefeld hineingegeben wurden. Denn das Herz in unserem Körper erzeugt die stärksten Felder.

Und nun… ich habe da eine Bitte. Und die ist dringend, sehr dringend.

BITTE lass dir nicht einreden, so etwas gibt es nicht. Wir messen es mit Maschinen.

EKG – das kennt jeder.

Also bitte verachte / verspotte / verlache die Menschen nicht, die so etwas wahrnehmen. Sondern höre Ihnen zu. Sie berichten von ihrer Welt. Das muss nicht die deine sein. Aber es ist spannend, wie ein Reisebericht von einem fernen Planeten. Und es geht uns alle etwas an. Denn wir wechselwirken alle so, tauschen uns alle so aus. Bewusst oder unbewusst.

Ich bin auch so ein sensibler Mensch. Einer, der das Gras wachsen hört und die Flöhe husten sieht. Oder andersrum? Egal, denn „hören“ und „sehen“ existieren hier nicht. Es ist eher ein „fühlen“.

Gute Nacht.

Und Danke fürs Lesen.